

Ihr Update für die Pflegeforschung.

Pflege lebt von Wissen und Erfahrung. Unsere Zeitschrift Pflegewissenschaft bietet Ihnen aktuelle Forschungsergebnisse, die nicht nur den wissenschaftlichen Diskurs vorantreiben, sondern auch praktische Impulse für eine bessere Versorgung liefern.
Aktuelles Heft
Ausgabe 1-2026 der Zeitschrift Pflegewissenschaft
neu | Vey,, D. : Rezensionen Community Health Nurse als regionale Gesundheitsdrehscheibe Das Buch widmet sich einem der dynamischsten und gesellschaftlich bedeutsamsten Entwicklungen im Gesundheitswesen: der Implementierung von Community Health Nurses als zentralem Bindeglied zwischen Bevölkerung, Gesundheitsstrukturen und sozialräumlichen Angeboten | |
neu | Ternon, M. : Auswirkungen der Digitalisierung von Pflegedokumentation auf Generationenkonflikte im Berufsfeld der Pflege Die Zusammenarbeit verschiedener Generationen im Kontext der Digitalisierung von Pflegedokumentationssystemen konfrontiert Personen im Pflegemanagement mit komplexen Herausforderungen. Ziel dieses Beitrags ist es, pflegemanagementbezogene Maßnahmen zur Minimierung potenzieller Generationenkonflikte zu identifizieren und deren Potenzial zur Verbesserung der Implementierung digitaler Systeme aufzuzeigen. Im Anschluss an eine systematische Literaturrecherche wurden leitfadengestützte Interviews mit elf Pflegepersonen aus den Generationen Babyboomer, X, Y und Z durchgeführt. Ziel der qualitativen Erhebung war es, Einblick in generationenspezifische Erwartungen und Herausforderungen zu erlangen. Die Interviews wurden anhand einer qualitativ strukturierenden Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2022) ausgewertet. Die Analyse identifizierte sieben Maßnahmen, welche sich Pflegepersonen unterschiedlicher Generationen von ihren Führungskräften gewünscht haben: gezielte Schulungen, verstärkte Führungsinteraktion, Bereitstellung finanzieller und zeitlicher Ressourcen, Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, Systemvereinheitlichung, Ansprechpersonen für digitale Dokumentationssysteme, sowie eine strategische Nutzung des Generationenmix zur Wissenssicherung. Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass ein generationensensibler Ansatz in der Pflegepraxis sowohl zu einer erfolgreichen Implementierung von technischen Innovationen als auch zu einer Minimierung von potenziellen Konflikten führen könnte. Limitationen der Untersuchung stellen die geringe Stichprobengröße und die Begrenzung des Forschungsgegenstandes auf digitale Pflegedokumentationssysteme dar. Zukünftige Untersuchungen haben die Möglichkeit, die praktische Umsetzung der erhobenen Maßnahmen sowie deren Wirksamkeit auf Basis der vorliegenden Daten zu untersuchen. | |
neu | Ziebold, M. ; Sauter, D. ; Prof. Dr. Steffen, H-T. : Pflegeentwicklung aus der Binnenperspektive Eine qualitative Studie zum Rollenerleben von akademisch ausgebildeten Pflegeexpert*innen der psychiatrischen Pflege Das Rollenbild von akademisch ausgebildeten Pflegeexpert*innen der psychiatrischen Pflege ist in Deutschland gesetzlich nicht geregelt. Die Unklarheit der Rolle verhindert eine Vergleichbarkeit mit dem internationalen Kontext, führt zu Verunsicherung und beeinflusst die Qualität der Rollenperformanz. Zur Exploration wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, die Datenerhebung erfolgte online anhand problemzentrierter Einzelinterviews. Die Analyse der Daten wurde mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz unter Zuhilfenahme der Analysesoftware MAXQDA vorgenommen. Auf Basis der Ergebnisse sind konkrete Handlungsempfehlungen hinsichtlich performativer und struktureller Gestaltungsaufgaben entstanden. | |
neu | Rottensteiner, S. ; Cavada, M-L. ; Preusse-Bleuler, B. ; Fink, I. ; Siller, M. : Die Implementierung der familienzentrierten Pflege in den Gesundheitssprengeln des Südtiroler Sanitätsbetriebes Die Umsetzung der familienzentrierten Pflege, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Person und ihrer Familie orientiert, stellt eine wirksame Strategie zur Verbesserung der Pflegequalität dar. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat im Jahr 2017 mit der Implementierung der familienzentrierten Pflege in den Gesundheitssprengeln begonnen. Die Implementierungsstrategie dauert 2 Jahre und sieht eine Schulung für die in der häuslichen Pflege tätigen Krankenpfleger und ein Coaching im Praxisalltag vor. Die theoretischen Inhalte bauen auf das Family Systems und Health Nursing auf und umfassen das Calgary Family Assessment and Intervention Model. Im Rahmen des Implementierungsprozesses wird die Grundhaltung der Krankenpfleger in der Zusammenarbeit mit den Familien anhand des Fragebogen Families’ Importance in Nursing Care-Nurses’ Attitudes (FINC-NA) erhoben. | |
neu | Moroz, D. Baumgärtner, K. ; Dr. Schoch, J. : Soziale Robotik in der stationären Altenpflege Eine qualitative Befragung von Leitungskräften hinsichtlich des Einsatzes eines sozialen Roboters In dieser Studie werden anhand von qualitativen Expert: innen-Interviews (n = 6) die Einstellungen und Erwartungen von Leitungskräften in Pflegeeinrichtungen im Vorfeld des Einsatzes des sozialen Roboters „Navel“ untersucht. Dabei wird ersichtlich, dass die Leitungskräfte mehrere Erwartungen in Bezug auf Funktionen und Hoffnungen an den Einsatz sozialer Roboter knüpfen, insbesondere hinsichtlich der Entlastung des Pflegepersonals, der Förderung sozialer Interaktion und der Verbesserung des Wohlbefindens der Bewohner: innen. Die Fortführung der Studie und eine erneute Befragung nach Einsatz des Roboters sind entscheidend, um zu überprüfen, ob die Erwartungshaltung der Befragten erfüllt wurde und inwieweit die erhofften Effekte eingetreten sind. | |
neu | hpsmedia: Pflegewissenschaft Heft 1-2026 Pflegewissenschaft Zeitschrift für den Dialog von Wissenschaft und Praxis 1 2026 Peer Review-Artikel Die Generation Z in der pflegerischen Versorgung Eine quantitative Studie zur Arbeitgeberattraktivität aus Sicht der Generation Z Arbeitsflexibilisierung im Schichtbetrieb Auswirkungen des 12-Stunden-Schichtdienstes auf die Work-Life-Kohärenz von Pflegepersonal Beund entlastende Faktoren der digitalen Pflegedokumentation aus Sicht der Pflegefachkräfte in der stationären Pflege Eine | |
neu | Rips, A. ; Prof. Dr. Helbig, R. : Die Generation Z in der pflegerischen Versorgung Eine quantitative Studie zur Arbeitgeberattraktivität aus Sicht der Generation Z Die Studie untersucht die Arbeitgeberattraktivität in der pflegerischen Versorgung aus Sicht von (angehenden) Pflegefachpersonen der Generation Z. Ziel war die Identifikation zentraler Aspekte der Arbeitgeberwahl. Eine Online-Befragung unter Pflege-Auszubildenden und examinierten Pflegekräften in NRW wurde deskriptiv ausgewertet. Ergebnisse: Teamklima, Zusammenarbeit, faire Führung und verlässliche Dienstplanung sind für die Generation Z essenziell. Auch leistungsgerechte Vergütung und Arbeitsplatzsicherheit spielen eine große Rolle. Erstmals wird wissenschaftlich fundiert die hohe Relevanz sozialer Bindungen und fairer Arbeitsbedingungen in der Berufsgruppe der Pflegefachpersonen belegt. | |
neu | von Känel, P. ; Tokarski, B. M. : Arbeitsflexibilisierung im Schichtbetrieb Auswirkungen des 12-Stunden-Schichtdienstes auf die Work-Life-Kohärenz von Pflegepersonal Angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege nimmt die Bedeutsamkeit flexibler Arbeitszeitmodelle zu. Eine Möglichkeit zur Arbeitsflexibilisierung ist der 12-Stunden-Schichtdienst, der jedoch mit zahlreichen Vorund Nachteilen verbunden sein kann. Diese qualitative Studie untersucht den Einfluss eines 12-Stunden-Schichtdienstes auf die Work-Life-Kohärenz von Pflegefachpersonal. Es zeigt sich einerseits ein positiver Effekt auf die Work-Life-Kohärenz. Eine zusätzliche Belastung im Vergleich zum 8, 5-Stunden-Modell wurde nicht festgestellt, sofern ergonomische Vorgaben und ausreichende Pausen gewährleistet sind. Gesundheitsbetriebe profitieren durch geringeren Aufwand und höhere Flexibilität, sollten den 12-Stunden-Schichtdienst jedoch nicht verpflichtend, sondern als wählbare Ergänzung einführen | |
neu | Zoller, R. ; Schade, A.; Weiß, C. ; Prof. Dr. Rolle, M.J. : Beund entlastende Faktoren der digitalen Pflegedokumentation aus Sicht der Pflegefachkräfte in der stationären Pflege Eine Online-Befragung Digitale Dokumentationssysteme bieten potenzielle Entlastung für Pflegefachpersonen. In der Literatur zeigen sich auch negative Effekte der Digitalisierung. Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Pflegedokumentation auf die Zufriedenheit und Belastung der Pflegefachpersonen. Dazu wurde ein standardisierter Fragebogen über soziale Medien verbreitet (n = 152 Rückläufer). Die Datenanalyse erfolgte quantitativ und qualitativ. Es zeigte sich eine hohe Zufriedenheit mit der digitalen Pflegedokumentation. Faktoren wie Übersichtlichkeit (r = 0, 53; p < 0, 001) und technische Verfügbarkeit (r = 0, 65; p < 0, 001) zeigten die stärksten Korrelationen zur Zufriedenheit. Gute Hardwareausstattung und die Einbindung der Pflegefachpersonen in den Prozess der Digitalisierung sind von Bedeutung. |
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